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Alexander Pfriem

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Risikoermittlung in der Anlagensicherheit

LOPA – Layer of Protection Analysis

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Zum Thema

Zur sicheren und stabilen Produktion in der Prozessindustrie sind eine Vielzahl von Gesetzlichkeiten, Vorschriften und Richtlinien zu beachten und einzuhalten, die es erfordern, eine strukturierte Herangehensweise anzuwenden. Hinzu kommt, dass Prozessanlagen, wie Chemieanlagen, komplex aufgebaut und in der Regel kompliziert zu betreiben sind. Meist kommt die Explosionsgefährdung hinzu und die zu benutzenden Stoffe und Chemikalien sind oft giftig, kanzerogen oder umweltschädlich.
In dieser komplexen Arbeitsumgebung fordert der Gesetzgeber berechtigt, eine Gefährdungsanalyse der Anlagen, Prozesse und Arbeitsabläufe vorzunehmen, damit diese sicher betrieben werden und keine Gefährdungen für Mensch und Umwelt darstellen.
Im Seminar wird dargestellt, mit welchen Methoden die Risiko- und Gefährdungsermittlung erfolgen kann und welche Tools dazu geeignet sind. Anhand eines konkreten Beispiels der Risikoanalyse einer Betriebsvorlage (Behälter) wird mit den vorgestellten Tools unter Anwendung der Methode PAAG-/LOPA eine Risikoanalyse durchgeführt, welche die Teilnehmer in die Lage versetzt, das erworbene theoretische Wissen konkret anzuwenden.

Ziele

  • Kennenlernen der gesetzlichen Grundlagen und Methoden für Gefahren-/Risikoanalysen
  • Kennenlernen des „ReactiveChemicals“ Prozesses von Dow Chemical
  • Die Bedeutung des Zusammenhanges zwischen Verfahrenstechnik und Prozesssicherheit lernen
  • Einordnung der „Funktionalen Sicherheit“ in die Prozesssicherheit
  • Definition des Risikobegriffs als Grundlage der LOPA-Methodik
  • Anerkennung des gesellschaftlichen „Restrisikos“ von Technologien
  • Lernen Grundbegriffe und Vorgehensweise der LOPA-Methodik
  • Bewertung des Schadensausmaßes möglicher Szenarien
  • Herausarbeitung und Bewertung der unterschiedlichen und unabhängigen Schutzschichten
  • Die Bedeutung der funktionalen Sicherheit als eine unabhängige Schutzschicht
  • Lernen, wann und wie die LOPA-Methode im Planungsprozess anzuwenden ist
  • Festigen der LOPA-Regeln anhand eines konkreten Beispiels

1. Seminartag

  • Einführung in die Gesetzlichkeiten, die in einer Prozessanlage zu beachten sind.
  • Übersicht zu den Methoden der Gefahren-/Risikoanalysen (Hazop-Analysis).
  • Darstellung des RCPHA- Prozesses (Reactive Chemicals / Process Hazard Analysis).
  • Erarbeitung des Zusammenhangs zwischen Prozesssicherheit und Verfahrenstechnik mit Darstellung von zwei Beispielen zur Bedeutung der Verfahrenstechnik für die Prozesssicherheit.
  • Einführung in die Funktionale Sicherheit und deren Anwendung in der Prozesssicherheit.
  • Die Vorstellung LOPA Methode als eine geeignete und vorteilhafte Methode zur Erstellung von Gefahren-/Risikoanalysen mit einem einführenden Beispiel.
  • Die Begründung der Notwendigkeit einer PLT-Schutzeinrichtung mittels LOPA sowie der Nutzung von PLT-Schutzeinrichtungen im Ex-Schutz.
  • Die methodische und organisatorische Umsetzung einer PAAG-LOPA-Analyse sowohl im bestehenden Betrieb als auch in der Planungsphase neuer Anlagen.
  • Die Verantwortlichkeiten im Prozess der Erstellung einer Risikoanalyse bis zur Realisierung der festgelegten Maßnahmen.
  • Die Einführung in das PAAG-/LOPA-Tool mit der Anwendung des Tools bei einem komplexen Beispiel der Risikoanalyse einer Betriebsvorlage (Behälter) für einen Reaktor.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Prozessindustrie, insbesondere an HSE-Manager, Sicherheitsingenieure, Sicherheitsmanager, Verfahrenstechniker, Anlagenplaner, Risikospezialisten, Fachkräfte im betrieblichen Risikomanagement, QM- und Prozessbeauftragte, Betriebsleiter.

Seminarmethoden

Das Seminar besteht aus einer Vortragspräsentation der Lehrinhalte, der Vorstellung und Einweisung der Tools (Basis Microsoft Office/Excel) und die konkrete Nutzung des Tools im Beispiel. Es ist gewünscht, dass die Teilnehmer möglichst an ihrem Laptop das Beispiel mit bearbeiten. Die Excel-Tools sind mit Gegenstand des Seminars und werden den Teilnehmern mit zur Verfügung gestellt.

Referent

Dr. Ronald Oertel

V-E-S-Ingenieurberatung Dr. Oertel | Inhaber

Dr. Ronald Oertel hat nach seinem Studium der Verfahrenstechnik in verschiedenen Positionen in der chemischen Industrie gearbeitet, zuletzt bei der Dow Olefinverbund GmbH. Seit 2009 ist er als selbstständiger Berater und Dozent bei der BG RCI tätig. Dr. Ronald Oertel verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der Prozesssicherheit von Chemieanlagen. Er ist engagiert im VDI, konkret in der GVC, u.a. Organisator und Veranstalter der Köthener Fachtagung „Anlagen-, Arbeits- und Umweltsicherheit“.

Termine

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21.03.2019 | 10:00 - 18:00 Uhr

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Seminarnummer:

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Teilnahmegebühr:

690,00 € zzgl. MwSt.

In der Teilnahmegebühr sind die Unterlagen, die Getränke, die Pausenerfrischungen, das Mittagessen sowie ein Teilnahmezertifikat enthalten.
Rabattregelung: Wenn Sie gleichzeitig zwei oder mehr Anmeldungen vornehmen, erhalten Sie ab der zweiten Buchung 10 % Rabatt auf den Preis.

Maximale Teilnehmerzahl

Um ein optimales Lernergebnis zu erzielen und den Austausch zwischen Referent und Teilnehmern sowie den Teilnehmern untereinander zu gewährleisten, beträgt die maximale Teilnehmerzahl für dieses Seminar 12 Personen.

Zufriedenheitsgarantie

Sollten Sie bis zur ersten Mittagspause feststellen, dass das Seminar Ihren Erwartungen nicht gerecht wird, dann können Sie es verlassen. Die bereits gezahlte Gebühr erstatten wir Ihnen dann zurück. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall umgehend.

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